Soundmodul
Firmware Rev. 01.02

Lieferumfang
- Soundmodul
- zwei Kurzschlussbrücken (Jumper)
- Micro-SD Karte mit Sounddateien
- Adapter für Micro-SD-Karte
Sicherheitshinweise
- Bitte nehmen Sie sich die Zeit, diese Anleitung vollständig und sorgfältig durchzulesen, bevor Sie dieses Modul in Betrieb nehmen. So lernen Sie alle Möglichkeiten des Moduls kennen und vermeiden Beschädigungen durch fehlerhafte Anschlüsse. Bitte bewahren Sie diese Anleitung zum Nachlesen auf.
- Das Modul muss vor Feuchtigkeit, Spritzwasser und Hitze geschützt werden.
- Das Modul ist kein Spielzeug! Halten Sie das Gerät von Kindern fern.
- Soundmodul, Lautsprecher und Zuleitungskabel sollten vom RC-Empfänger möglichst weit entfernt platziert werden, um Störungen zu vermeiden.
- Durch Übertragungsfehler der Fernsteuerung oder durch Software-/Hardwarefehler im Modul können fehlerhafte Funktionen niemals vollständig ausgeschlossen werden. Betreiben Sie das Modul und ihr Funktionsmodell stets so, dass durch solche Fehlschaltungen keine Gefährdung für Sie oder Dritte entstehen kann.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die bestimmungsgemäße Verwendung des Moduls ist das Abspielen von Sounddateien, die auf einer SD-Karte gespeichert sind, über einen Kleinlautsprecher im Bereich des RC-Modellbaus.
Firmware-Version
Der Funktionsumfang und damit die Beschreibung hängen von der Version der verwendeten Firmware ab, mit der der Mikrocontroller programmiert wurde. Diese Anleitung beschreibt den Funktionsumfang der Firmware-Version 01.02. Die Version der Firmware wird auf der Startseite der Konfiguration (siehe Aufrufen der Konfigurationsseite) angezeigt.
Bitte verwenden Sie immer die aktuelle Version der Firmware. Diese kann unter cp-elektronik.de kostenlos heruntergeladen werden.
Funktionsumfang
Um RC-Funktionsmodelle akustisch aufzuwerten und möglichst vorbildgetreu zu betreiben, lassen sich mit Hilfe des Soundmoduls Sounddateien (.wav Format), die auf einer SD-Karte gespeichert sind, über einen angeschlossenen Kleinlautsprecher abspielen. Die Anzahl der gespeicherten Sounddateien ist nur durch die Kapaziät der SD-Karte begrenzt, die Kapazität der mitgelieferten SD-Karte beträgt 4 GB.
Die auf der SD-Karte mitgelieferten Sounddateien lassen sich durch eigene Sounddateien ergänzen oder ersetzen. Die SD-Karte wird mit Hilfe eines Adapters und/oder Kartenlesers an einen PC angeschlossen und es können dann eigene Sounddateien auf die SD-Karte kopiert werden.
Das Abspielen eines Sounds kann ferngesteuert über den RC-Empfänger ausgelöst werden. Alternativ können durch Verwendung von Schalteingängen am Soundmodul auch ohne RC-Empfänger Sounds abgespielt werden. Für den Motorsound können drei, für die Zusatzsounds maximal sieben der auf der SD-Karte gespeicherten Dateien ausgewählt werden.
Unabhängig zur laufenden Wiedergabe des Motorgeräuschs kann gleichzeitig immer nur einer der sieben Zusatzsounds abgespielt werden.
Um das Abspielen eines Sounds zu starten (Aktivierung) stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
-
über einen Schaltkanal eines 16-Kanal Multiswitch-Systems. Das Soundmodul verfügt dazu über integrierte Multiswitch-Decoder. Folgende Multiswitch-Systeme werden unterstützt:
- cp-elektronik (Art.Nr. MSE-F14, MSE-MC15)
- cp-elektronik MSCP2 (Art.Nr. MSCP2E-F, MSCP2E-G)
- Robbe (robbe Best.Nr. 8084)
- Graupner (Nautic Modul Best.Nr. 4108 oder Software Multikanal-Option)
-
über einen Proportional- oder Schaltkanal der Fernsteuerung. Es können maximal vier RC-Kanäle mit je zwei Schaltfunktionen (oberer und unterer Schaltpunkt) ausgewertet werden.
-
über einen Schaltkontakt, der nach Minus durchschaltet (mechanischer oder elektronischer Schalter, Relais oder Multiswitch-Decoder Schaltausgang). Es können maximal acht externe Schaltkontakte angeschlossen werden.
In den Einstellungen des Soundmoduls kann jedem Sound eine der o.g. Aktivierungsoptionen frei zugeordnet werden.
Motor-Sound
Um das Geräusch eines laufenden Motors vorbildgetreu wiedergeben zu können, gibt es für diese Funktion drei verschiedene Sound-Dateien:
- Anlassgeräusch
- Laufgeräusch
- Abstellgeräusch
Beim Einschalten des Motor-Sounds wird zunächst das Anlassgeräusch abgespielt, dann wird das Laufgeräusch in einer Endlosschleife wiedergegeben. Das Laufgeräusch des Motors ist abhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Dazu wird das Signal des RC-Empfängers zum Fahrtregler (ESC - Electronic Speed Controller) ausgewertet und die Wiedergabegeschwindigkeit angepasst.
Für mehrmotorige Modelle besteht die Möglichkeit, das Signal eines zweiten Fahrtreglers (ESC2) auszuwerten. Das Laufgeräusch wird an den Fahrtregler mit der höheren Drehzahl angepasst. Für beide ESC Eingänge sind je zwei durchgeschleifte Anschlüsse vorgesehen, so dass der Einsatz von Y-Kabeln entfallen kann. Beim Ausschalten des Motor-Sounds wird zunächst das Abstellgeräusch abgespielt, bevor die Wiedergabe beendet wird. Beide ESC Eingänge sind für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt ausgelegt, mit der Neutralstellung in der Mitte.
Unabhängig von der Aktivierung verfügt die Schaltfunktion für den Motorsound über eine Memory-Funktion, d.h. der Motorsound wird beim ersten Einschalten eingeschaltet und beim zweiten Einschalten wieder ausgeschaltet. Auf diese Weise läßt sich bei Bedienelementen mit Mittelstellung (2-Wege Schalter, Proportional-Geber) auch die zweite Schaltfunktion unabhängig vom Motorsound für andere Zwecke nutzen.
Zusatz-Sound
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, alleine oder gleichzeitig zur Wiedergabe des Motorgeräuschs, einen weiteren Zusatz-Sound abzuspielen (z.B. Martinshorn, Nebelhorn, Ankerkette etc.). Es können insgesamt sieben verschiedene Sounds über je einen zugeordneten Eingangskanal aktiviert werden.
Gleichzeitige Aktivierung von Sound- und Schaltfunktion
Das Soundmodul spielt nur Sounddateien ab und kann selbst keine Schaltfunktionen auslösen. Dazu wird immer ein entsprechendes Schaltmodul benötigt, z.B. ein 2- oder 4-Kanal RC-Schalter oder ein Multiswitch-Decoder.
Um gleichzeitig zum Abspielen eines Sounds auch eine Schaltfunktion am Modell auszuführen (z.B. drehende Ankerwinde mit Geräusch oder Blaulicht zusammen mit Martinshorn), wird der entsprechende RC-Eingang des Soundmoduls und das verwendete Schaltmodul über ein Y-Kabel mit dem Empfänger verbunden.
Bei Nutzung eines Schalteingangs des Soundmoduls (nach Minus durchschaltend) muss dieses mit dem Minuspol des zu schaltenden Verbrauchers verbunden werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Verbraucher ebenfalls minusschaltend aktiviert wird.
Bei Verwendung eines Multiswitch-Systems kann parallel zum Multiswitch-Eingang des Soundmoduls ein Multiswitch-Decoder angeschlossen werden. Das Soundmodul verfügt dazu über zwei durchgeschleifte 3-pol. Stiftleisten J1 und J2, so dass in diesem Fall kein Y-Kabel notwendig ist.
Einstellungen über WLAN
Zur Konfiguration des Soundmoduls wird ein WLAN-fähiger PC, Laptop, ein Tablet oder Smartphone benötigt. Das Soundmodul stellt im Setup-Modus einen WLAN Access Point zur Verfügung, über den integrierten Webserver des Moduls lassen sich mit einem beliebigen Browser (Chrome, Firefox, ... ) alle Einstellungen verwalten (z.B. wie die Sounds aktiviert werden, welches Multiswitch-System verwendet wird, etc.). Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, eine neue Firmware zu installieren (Firmware-Update). Sie profitieren damit von neuen Funktionen oder behobenen Fehlern. Die jeweils neueste Version der Firmware kann kostenlos unter cp-elektronik.de heruntergeladen werden.
Anschluss
Die folgende Abb. zeigt die wichtigsten Elemente und die Anschlussbelegung des Soundmoduls:

Spannungsversorgung
Die Spannungsversorgung des Moduls erfolgt in der Regel über den Empfänger, dabei muss mindestens einer der Anschlüsse J1 bis J10 über ein 3-pol. Servo-Patchkabel mit dem Empfänger verbunden werden.
Es wird eine Versorgungsspannung von 4,5 V - 5,5 V empfohlen.
Achtung
Die maximale erlaubte Versorgungsspannung beträgt 6,0 V! Bei höheren Spannungen wird das Modul beschädigt!
Achtung
Bitte die Polung beachten, diese ist auf der Leiterplatte angegeben.
Wird das Soundmodul ohne einen RC-Empfänger ausschließlich mit den acht Schalteingängen betrieben, muss mindestens einer der +/- Anschlüsse der Stifte J1 bis 10 mit einer Spannungsquelle von 5 V verbunden werden.
Multiswitch Eingang, Kanalzuordnung
Bei Verwendung eines Multiswitch-Systems wird der entsprechende Ausgang des Empfängers an die Stiftleiste J1 angeschlossen. Alle Verbindungen sind zur Stiftleiste J2 durchgeschleift, hier kann parallel zum Soundmodul ein Multiswitch-Decoder zum Auslösen von Schaltfunktionen angeschlossen werden, wenn gleichzeitig zur Sound-Wiedergabe auch Schaltfunktionen gewünscht sind. Es wird dafür kein Y-Kabel benötigt.
Die Zuordnung eines Multiswitch-Kanals zu einem Sound erfolgt über die Konfigurationsseite.

Kanalbelegung bei den Futaba F-14/F-16 Encodern

Kanalbelegung bei den cp-elektronik Encodern für Graupner-Sender
Beim Graupner Nautic-Expert Modul 4108 entspricht die Kanalzuordnung dem Aufdruck auf der Senderabdeckung (untere Reihe v.l.n.r. 1 - 6, obere Reihe v.l.n.r. 7 - 8, gerade Kanalnummern unten, ungerade oben).
Fahrtregler-Eingänge
Die Eingänge J3/J4 und J5/J6 dienen zum Anschluss eines Fahrtregler-Signals. Die entsprechenden Empfänger-Ausgänge werden an J3 bzw. an J5 angeschlossen und ermöglichen eine geschwindigkeitsabhängige Wiedergabe des Motorengeräuschs. Die durchgeschleiften Stiftleisten J4 bzw. J6 dienen zur Weitergabe des Signals an die Fahrtregler, ohne dass ein Y-Kabel notwendig ist.
RC-Eingänge
Die Stiftleisten J7 bis J10 haben eine Doppelfunktion:
-
Bei Anschluss von Proportional- oder Schaltkanälen werden sie direkt über ein 3-adriges Servokabel mit den entsprechenden Ausgängen des Empfängers verbunden. Alle vier Kanäle haben einen oberen Schaltpunkt (RC-Eingang 01-04 A) und einen unteren Schaltpunkt (RC-Eingang 01-04 B), somit lassen sich alle acht Sounds über vier RC-Kanäle aktivieren. Je nach aktiviertem Servo-Reverse können die Schaltpunkte A und B auch vertauscht sein. In der Neutralstellung ist die Funktion ausgeschaltet. Die Schaltpunkte liegen etwa auf halbem Weg zum oberen bzw. unteren Endpunkt.
-
Bei Nutzung als Schalteingang wird nur die obere Stiftleiste (auf der Leiterplatte mit
Imp.bezeichnet) an einen Schaltkontakt angeschlossen, der nach Minus durchschaltet, analog zu den Schalteingängen S5 bis S8. Pro Schalteingang läßt sich einer der acht Sounds aktivieren:
| Anschluss | RC Eingang |
|---|---|
| J7 | RC Eingang 01 A/B |
| J8 | RC Eingang 02 A/B |
| J9 | RC Eingang 03 A/B |
| J10 | RC Eingang 04 A/B |
Tabelle: Zuordnung Anschluss - RC Eingang
| Anschluss | Schaltkanal |
|---|---|
| J7 | Schalteingang 1 |
| J8 | Schalteingang 2 |
| J9 | Schalteingang 3 |
| J10 | Schalteingang 4 |
| S5 | Schalteingang 5 |
| S6 | Schalteingang 6 |
| S7 | Schalteingang 7 |
| S8 | Schalteingang 8 |
Tabelle: Zuordnung Anschluss - Schaltkanal
Schalteingänge S5 bis S8
Die Eingänge S5 bis S8 sind reine Schalteingänge und werden zur Aktivierung mit Minus verbunden. Dies kann über einen mechanischen oder elektronischen Schalter, ein Relais oder einen Multiswitch-Decoder geschehen. Pro Schalteingang läßt sich einer der acht Sounds aktivieren.

Belegung der Schalteingänge S5 - S8
Programmieranschluss
Die 6-pol. Stiftleiste J16 dient der Programmierung des Controllers über eine serielle Schnittstelle. Da das Modul ein Firmware-Update über WLAN ermöglicht, wird die Verwendung dieses Anschlusses hier nicht weiter beschrieben.
Setup
Um Einstellungen am Soundmodul vorzunehmen, wird eine kleine Kurzschlussbrücke (Jumper) auf die 2-pol. Stiftleiste JP1 aufgesteckt. Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung leuchtet die rote LED und das Modul geht in den Setup-Modus, alle Einstellungen können bequem mit einem WLAN-fähigen Gerät (PC, Laptop, Smartphone) vorgenommen werden. Bitte achten Sie darauf, die 2,4 GHz Antenne des Moduls nicht zu beschädigen und bauen Sie das Modul so ein, dass die Antenne möglichst nicht verdeckt ist und sich in unmittelbarer Nähe keine Metallteile befinden. Dies könnte die Reichweite beeinträchtigen.
Info
Im Setup-Modus ist die Wiedergabe von Sounds über Schalt- oder RC-Eingänge ausgeschaltet. Um in den normalen Betriebsmodus zu gelangen, wird das Modul von der Spannungsversorgung getrennt und der Jumper wird entfernt. Nach dem Wiedereinschalten befindet sich das Modul im Betriebsmodus.
Eine genaue Beschreibung alle Möglichkeiten zur Konfiguration des Soundmoduls finden Sie im Abschnitt Einstellungen.
Lautsprecher
An die Anschlussklemme kann ein Kleinlautsprecher mit einer Impedanz von 4 Ω bis 8 Ω angeschlossen werden. Die maximale Ausgangsleistung des Moduls beträgt 3,2 W an 4 Ω.
Lautstärke
Neben der Anschlussklemme für den Lautsprecher befindet sich eine 8-pol. Stiftleiste zur Anpassung der Laustärke in fünf Stufen. Hier kann eine kleine Kurzschlussbrücke (Jumper) an eine der vier Positionen gesetzt werden, um die Laustärke an die Gegebenheiten anzupassen. Ohne Jumper (Standardeinstellung) beträgt die Verstärkung der Ausgangsstufe 9 dB (bezogen auf den maximalen Spannungspegel von 2,1 dBV). Bitte beachten Sie, dass bei größerer Verstärkung auch der Klirrfaktor zunimmt.

Position des Jumpers zur Einstellung der Laustärke
In den Einstellungen kann zusätzlich jedem Sound eine Lautstärke zugeordnet werden, falls eine individuelle Anpassung notwendig sein sollte.
SD-Karte und Sounddateien
Die Sounddateien sind auf einer SD-Karte gespeichert. Zum Lieferumfang gehören einige Sounddateien wie Geräusche von Motoren und Ankerwinde, Dampfpfeife, Martinshorn, Nebelhorn, Geschützdonner u.v.m. Sie können diese Dateien durch eigene Sounddateien ergänzen oder ersetzen. Dazu wird die SD-Karte an einen PC angeschlossen und als Laufwerk eingebunden. Manche PCs haben bereits eine Aufnahme für SD-Karten, es gibt aber auch preisgünstige Kartenlesegeräte mit USB-Anschluss. Die Sounddateien können dann auf die Karte kopiert werden.
Info
Um die SD-Karte aus der Aufnahme zu entnehmen, entriegeln Sie die metallische Abdeckung, indem Sie sie vorsichtig zurückschieben. Die Abdeckung läßt sich dann aufklappen, um die Karte zu entnehmen. Zum Einsetzen der Karte legen Sie diese in die Halterung, klappen die Abdeckung zurück und verriegeln diese wieder.
Info
Die Sounddateien müssen im .wav-Format mit folgenden Parametern vorliegen:
- Abtastfrequenz (sampling rate): 16 kHz
- Auflösung (resolution): 16 bit
- Mono
Liegen die Sounddateien mit anderen Formaten (z.B. MP3) oder anderen Parametern vor, müssen diese zunächst mit einer geeigneten Audio-Software konvertiert werden, zu empfehlen ist z.B. Audacity (https://www.audacityteam.org), das für alle gängigen Betriebssysteme kostenlos verfügbar ist. Sollten Sie dabei Schwierigkeiten haben, können Sie die Sounddatei zur Konvertierung auch gerne per e-Mail an info@cp-elektronik.de senden.
Fehler
Ein schnelles Blinken der roten LED nach dem Einschalten bedeutet, dass die SD-Karte nicht erkannt wurde. Stellen Sie sicher, dass die SD-Karte funktioniert und richtig formatiert ist (Kartentyp SD oder SDHC, max. 32 GB).
Ohne SD-Karte kann das Soundmodul nicht in Betrieb genommen werden.
Einstellungen
In der Werkseinstellung sind alle Sounds deaktivert und den Sounds sind noch keine .wav-Dateien zugewiesen. Bevor Sie das Soundmodul in Betrieb nehmen, müssen Sie daher die Einstellungen an Ihre Wünsche und Gegebenheiten anpassen.
Aktivierung des WLAN Access Point
Um Einstellungen am Soundmodul vorzunehmen wird ein WLAN fähiger PC, Laptop, Tablet oder ein Smartphone benötigt. Falls Sie kein WLAN fähiges Gerät haben, können Sie an den USB Anschluss ihres PC einen WLAN USB-Adapter einstecken. Diese Adapter sind preisgünstig im Fachhandel erhältlich.
Stecken Sie einen Jumper (kleine Kurzschlussbrücke) auf die Stiftleiste JP1 (Setup). Schalten Sie die Versorgungsspannung ein.
Info
Im Setup-Modus leuchtet die rote LED.
Das Soundmodul stellt einen WLAN Access Point zur Verfügung. Rufen Sie auf Ihrem Gerät die Netzwerkeinstellungen bzw. WLAN-Einstellungen auf. Die genaue Vorgehensweise hängt vom Gerät und vom Betriebssystem ab. Es sollten alle verfügbaren WLAN-Netze in Reichweite angezeigt werden. Wählen Sie das WLAN Netz mit dem Namen (SSID) cp-elektronik aus und verbinden Sie das Gerät mit diesem Netz. Es ist kein Passwort erforderlich. Möglicherweise erhalten Sie eine Warnung, dass keine Verbindung zum Internet besteht. Zur Konfiguration des Soundmoduls wird keine Internet-Verbindung benötigt.
Aufrufen der Konfigurationsseite
Starten Sie nun auf Ihrem Gerät einen Internet-Browser (z.B. Chrome, Firefox, ...) und geben Sie in die Adressleiste des Browsers http://soundmodul.local ein, um die Konfigurationsseite des Soundmoduls aufzurufen. In der Abbildung ist zur Verdeutlichung die Adressleiste gelb hinterlegt. Bitte geben Sie die Adresse genau so ein, wie angegeben. Ansonsten kann es passieren, dass der Browser automatisch über eine Suchmaschine (z.B. Google) nach dem Begriff soundmodul.local sucht, was nicht gewünscht ist und wegen der fehlenden Internetverbindung auch fehlschlägt.
URL-Adressleiste im Browser (gelb hinterlegt)
Das Soundmodul meldet sich mit der Startseite der Konfiguration. Der erste Eintrag unter der Überschrift zeigt die Version der aktuell installierten Firmware.

Startseite der Konfiguration
Sie können folgende Einstellungen vornehmen:
-
Auswahl des verwendeten Multiswitch-Systems. Wählen Sie Ihr Multiswitch-System aus der Liste aus und klicken Sie dann auf den Button
speichern. Der Button wird erst verfügbar (grün), wenn der ausgewählte Listeneintrag geändert wurde.Deaktivieren Sie diese Option, falls Sie kein Multiswitch-System verwenden. Falls Ihr Multiswitch-System nicht unterstützt wird, deaktivieren Sie bitte diese Option ebenfalls. Sie können das Soundmodul in diesem Fall über die acht Schalteingänge ansteuern, die am Multiswitch-Decoder angeschlossen werden können.
-
Soundeinstellungen für den Motorsound und die sieben Zusatz-Sounds 01 - 07. Wählen Sie den entsprechenden Sound aus der Liste aus und klicken Sie dann auf den Button
Einstellungen. Es öffnet sich dann die Seite für die Soundeinstellungen. -
Firmware-Update, um eine neue Firmware zu übertragen (für behobene Fehler und neue Funktionalitäten).
-
Rücksetzen auf die Werkseinstellungen. Alle Einstellungen werden auf die Werkseinstellungen (Zustand der Auslieferung) zurückgesetzt. Achtung: Alle bisher eingestellten Werte müssen dann erneut konfiguriert werden! Es erfolgt daher eine Sicherheitsabfrage, die Sie mit
OKbestätigen müssen.
Allgemeines zu den Einstellungen
Info
Im Setup-Modus (Jumper JP1 gesteckt) sind die Multiswitch-Eingänge, RC-Eingänge und Schalteingänge nicht aktiv. Der Setup-Modus sollte nur kurzzeitig zur Einstellung der Parameter gewählt werden.
Für jeden Sound kann aus einer Liste der Dateien auf der SD-Karte diejenige .wav Datei ausgewählt werden, die bei Aktivierung des Sounds abgespielt werden soll.
Zudem kann über einen Schieberegler individuell eine Reduktion der Lautstärke eingestellt werden, falls erforderlich. Die Standardeinstellung liegt bei 100 %.
Wählen Sie aus der Liste der Schaltkanal-Funktionen die Funktion aus, mit der der Sound aktiviert werden soll.
Funktionen, die bereits mit anderen Sounds belegt sind, werden grau dargestellt und können nicht ausgewählt werden. Beachten Sie, dass bei Auswahl der Schalteingänge 1 bis 4 die Option für die Auswahl der RC-Eingänge 1 bis 4 bei anderen Sounds deaktiviert wird, da der Eingang bereits belegt ist. Ebenso wird bei Auswahl einer der RC-Kanäle 1 bis 4 der entsprechende Schalteingang in der Liste der möglichen Optionen deaktiviert.
Die Aktivierung über Multiswitch-Kanäle steht nur zur Verfügung, wenn auf der Startseite der Konfiguration auch ein Multiswitch-System ausgewählt wurde.
Um die eingestellten Werte zu speichern, drücken Sie auf den Button
speichern, um die Seite ohne Änderungen zu verlassen, drücken Sie auf
den zurück Button.
Um die eingestelle Sounddatei abzuspielen, drücken Sie auf
Sound abspielen. Die Wiedergabe des Sounds mit den gespeicherten
Werten erfolgt in einer Endlosschleife. Der Button wird rot und die
Beschriftung ändert sich zu Sound stoppen. Um die Wiedergabe zu
stoppen, drücken Sie nochmals auf den Button.
Einstellungen Motor-Sound

Einstellungen Motorsound
Voraussetzung für die geschwindigkeitsabhängige Wiedergabe des Laufgeräuschs ist ein Fahrtregler-Kanal mit Mittelstellung und Vorwärts-Stopp-Rückwärts Funktion.
Aktivieren Sie die Checkbox ESC2, wenn das Laufgeräusch nicht nur von der Geschwindigkeit eines Motors, sondern (bei mehrmotorigen Modellen) auch von einem zweiten Motor abhängig sein soll. Für die Geschwindigkeit der Wiedergabe ist jeweils die höhere Geschwindigkeit der beiden Fahrtregler-Kanäle maßgebend.
Einstellungen Zusatz-Sounds 01 - 07

Einstellungen der Zusatzsounds
Firmware-Update

Seite für das Firmware-Update
Das Firmware-Update besteht aus der Datei soundmodul-VERSION.zip. Sie finden die Datei auf cp-elektronik.de.
Info
Bevor die Firmware übertragen werden kann, müssen Sie die Firmware-Datei zunächst herunterladen und lokal im Dateisystem ihres Geräts speichern und entpacken, da möglicherweise keine Verbindung zum Internet besteht, während Sie mit dem Soundmodul verbunden sind.
Über den Dateiauswahl-Button kann die entpackte Firmware-Datei (Dateiendung .bin) ausgewählt und das Update gestartet werden. Die laufende Übertragung wird über den Fortschrittsbalken angezeigt.
Konnte die Firmware erfolgreich übertragen werden, erscheint eine entsprechende Meldung, ebenso, falls das Update gescheitert sein sollte. In diesem Fall bleibt die installierte Version der Firmware aktiv.
Nach einem erfolgreichem Update muss das Soundmodul kurz von der Versorgungsspannung getrennt werden, damit die neue Version aktiv werden kann. Auf der Startseite der Konfiguration wird die neue Version der Firmware angezeigt.
Firmware Versionshistorie
| Version | Änderungen |
|---|---|
| 01.00 | initiale Version |
| 01.01 | rote LED leuchtet im Setup-Modus |
| 01.02 | Sound-Wiedergabe läßt sich jederzeit abbrechen |
Technische Daten
| Soundmodul | |
|---|---|
| Gewicht | 16 g |
| Abmessungen | 66 mm x 50 mm |
| Versorgungsspannung | 4,5 V bis 5,5 V |
| Stromaufnahme | max. 800 mA |
| Ruhstromaufnahme | ca. 70 mA |
| Impedanz Lautsprecher | 4 Ω bis 8 Ω |
| max. Leistungsabgabe | 3,2 W |
| SD-Karte | Typ SD oder SDHC, max. 32 GB |
| Wi-Fi-Protokoll | 802.11 b/g/n |
Kontakt
Claus Poltermann
Plankensteinweg 2
85435 Erding
Tel.: 08122 868 27 99
e-Mail: info@cp-elektronik.de
Website: https://cp-elektronik.de
Entsorgung

Elektro- und Elektronikgeräte, die unter das ElektroG fallen, dürfen nicht über den Restmüll entsorgt werden, sondern können kostenlos an kommunalen Sammelstellen (z.B. Wertstoffhöfen) abgegeben werden.